Programmnummer 431

Mit dem Programm "Energieeffizient Sanieren – Sonderförderung" gewährt die KfW Zuschüsse für:
  • die qualifizierte Baubegleitung durch einen Sachverständigen während der Sanierungsphase von bestehenden Gebäuden --- diese wird von der KfW seit 2014 zwingend gefordert ---

Diese Baubegleitung beinhaltet unter anderem:
-Unterstützung bei der Angebotsauswertung,
-mindestens eine Baustellenbegehung vor Ausführung der Putzarbeiten bzw. vor Verschließen eventueller Bekleidungen,
-Kontrolle und Begleitung bei der Übergabe der Haustechnik, ggf. mit ergänzender technischer Einweisung in die Haustechnik, sowie ggf. Prüfung des Nachweises des hydraulischen Abgleichs.

Für die Baubegleitung wird ein Zuschuss in Höhe von 50 % der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 4.000 Euro pro Antragsteller und Investitionsvorhaben gewährt.


den Abbau von Nachtstromspeicherheizungen (nur bis 31.08.2010)
Der Zuschuss beträgt 150 Euro je abgebautem und entsorgtem Nachstromspeichergerät.

die Optimierung der Wärmeverteilung an bestehenden Heizungsanlagen (nur bis 31.08.2010)
Voraussetzungen für eine Förderung aller nachstehenden Maßnahmen sind:
• die wesentlichen Komponenten der zu optimierenden Anlage (d. h. der Wärmeerzeuger) wurden vor dem 01.01.2005 installiert; Heizkessel der Bestandsanlage,
die mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen beschickt werden, müssen Niedertemperatur- oder Brennwertkessel sein,
• der hydraulische Abgleich wird durchgeführt und alle aufgrund einer Analyse durch einen Fachunternehmer erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz des gesamten Heizsystems werden umgesetzt.

Gefördert werden insbesondere:
• die Analyse des Ist-Zustandes nach DIN EN 15378, die Durchführung des hydraulischen Abgleichs und die Einregulierung der Anlage in den Soll-Zustand,
• der Ersatz bestehender Pumpen durch Hocheffizienzumwälzpumpen (Effizienzklasse A) und/oder hocheffiziente Zirkulationspumpen eines vergleichbaren Energieeffizienz-standards sowie der Einbau von Strangdifferenzdruckreglern,
• der Austausch von nicht voreinstellbaren gegen voreinstellbare Ventile sowie
• die Verbesserung der Regelungstechnik.

Der Zuschuss beträgt 25 % der Kosten für die Optimierung der Wärmeverteilung.

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